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Da war ich also, nach 6 Monaten das erste Mal wieder am Maha Maya Land. Dieses Zentrum, das hier entsteht, ist so geführt und beschützt, dass es mich mit großer Dankbarkeit erfüllt.

Als meine Füße mir wieder gehorchten konnte Alex – der wunderbare Architekt – uns schon durch die „Baustelle“ führen. Eigentlich ist es eine Baustelle, aber das Wort passt gar nicht für diesen Platz, der jetzt schon so wunderschön ist. Zu Beginn gingen wir durch ein Stück bereits angelegte Palmen Allee. Ich kann mir vorstellen, wie wundervoll und heilsam dieser Garten sein wird, wenn er dann bald wachsen darf. Ich sehe die Mauern, und bin so voller Freude und Dankbarkeit für jede Hand die einen dieser Terracotta Ziegel gesetzt, dankbar für jede Frauenhand, die diese Pflanzen so achtsam eingesetzt hat. Schon jetzt ist klar erkennbar, wie heimelig und friedlich dieser Platz werden wird.

Wenn wir weiter am Maha Maya Land entlang gehen, sticht eines sofort hervor: der Seminar Oktaeder mit diesem so beeindruckenden Dach. Alle Details sind schon eingeplant – der Stauraum für Matten und Pölster, die Lichtschalter und Steckdosen. Ich stehe unter dieser riesigen Dachkuppel und denke daran wieviel Freude Menschen hier haben werden, wenn sie ein Seminar als Leiter*in oder Teilnehmer*in erleben, wenn sie hier arbeiten, praktizieren und meditieren. Ich kann spüren, wie sie hier ganz in Stille sitzen werden und an den warmen und heissen Tagen den leichten Luftzug durch die offene Halle genießen werden. Wie sie die Vögel des Urwaldes hören werden und wie sie durch so viel Ruhe und Frieden an diesem Platz verführt werden, eine ganze Welt in sich Selbst zu entdecken, um sich schließlich in das Leben, das sie sind zu verlieben.

Der Tempel am Maha Maya Land unterliegt keiner Konfession, es ist ein Tempel um das Höchste in Sich zu erkennen. Ich weiß dieser Platz wird viele Menschen tief berühren.